Über mich


Als ich das Licht der Welt erblickte, konnte ich nicht schreiben. Ja, ich gebe es zu. Nicht jeder ist perfekt geboren, ich leider auch nicht. Gut, ich hatte Hand und Fuß, das war schon mal was, aber schreiben? Nein, schreiben konnte ich nicht. Erst viele, viele Jahre später packte sie mich, diese Sucht. Sucht, etwas aufs Papier zu bringen, das hoffentlich eine breite Leserschaft unterhält.

Zuvor beschäftigte ich mich aber mit diversen anderen Dingen. So besuchte ich eine Schule, machte Abitur, gefolgt von einem Unistudium, begann schließlich zu arbeiten und wurde das, was man allgemein einen Workaholic nennt. In kürzest möglicher Zeit absolvierte ich neben der Arbeit mein Steuerberater- und später auch mein Wirtschaftsprüferexamen. Ich kaufte ein Haus, das schnell wegen Nachwuchs zu klein wurde, also entwarf und baute ich ein neues größeres.

Machte mich das alles glücklich? Nicht wirklich, es war zwar befriedigend, etwas erreicht zu haben und ausreichend Geld zu verdienen, doch irgendetwas fehlte …

Ende der 90er Jahre begab ich mich auf eine Urlaubsreise nach Kroatien. Ich saß an einem heißen Hochsommertag am Strand, dachte über mich und mein Leben nach, sah dabei auf das weite Meer hinaus und auf einen großen Felsen an der linken Seite des Strandes. Warum auch immer, als ich diesen massiven Felsen anstarrte, manifestierte sich ein Gedanke in meinen Kopf: Uwe, du musst ein Buch schreiben …

Der Plot kam mir ganz spontan, zumindest der Anfang und das Ende. Alles andere dazwischen war nur ein tiefes schwarzes Loch. Ich machte den ersten Schritt, schrieb ganze sechs Seiten und speicherte sie auf einer 3,5 Zoll Diskette. Ja, so etwas gab es einmal …

Zum Glück druckte ich die ersten Seiten auch aus, so gingen sie nicht verloren, denn wer kann heute noch 3,5 Zoll Disketten lesen? Seitdem ist viel passiert. Dieser ausgedruckte Anfang begleitete mich fortan auf meinem Lebensweg, überlebte mehrere Umzüge und fiel mir im Jahre 2013 wieder in die Hände. Von da an arbeitete ich an dieser Geschichte, wann immer es die Zeit zuließ und die Muse mich küsste.

Als es endlich vollbracht war und ich das erste Exemplar meines RheinMainThrillers Niemand wird dich vermissen in den Händen hielt, war ich einfach nur glücklich und dankbar, dass ich mir die Auszeit nehmen konnte, dieses Buch zu schreiben. Da es so gut gelungen war, musste ich herausfinden, ob noch eine zweite Geschichte in mir steckte. Und so kam es, dass im November 2015 mit Opfer & Täter ein weiterer Thriller erschien, in dem Armin Anders, ein Bad Homburger Journalist völlig unfreiwillig über seinen ersten Fall stolpert und das ausgerechnet in seiner Familie.

Am 1.7.2017 wird mit Blut & Rache der zweite Armin Anders Thriller erscheinen, und das bleibt nicht das Ende. Weitere werden folgen, versprochen.

Auf Facebook habe ich die Fanpage Uwe K. Alexi und für jeden Thriller eine eigene Buchseite, auf die ihr kommt, wenn ihr hier in diesem Beitrag auf die blauen Buchtitel klickt. Wenn ihr die jeweiligen Seiten mit einem „Gefällt mir“ beglückt, unterstützt ihr mich, indem ihr mich und meine Bücher auch euren Freunden vorstellt. Vielen Dank!

Autor für Buchdruck

Bild: Birgitta Alexi

3 Antworten zu Über mich

  1. meikesbuntewelt schreibt:

    Eine sehr sympathische Vorstellung 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. Rainer Franke schreibt:

    Ich hatte mal 8″-Disketten in der Hand. 360 KB konnte man darauf speichern. 2 Stück brauchte man: Eine für das Betriebssystem, Schreibprogramm und die Tabellenkalkulation und eine für die Daten. Jahre später hatte ich meinen ersten PC zu Hause stehen. Der hatte eine Wahnsinnsfestplatte: 20 MB. Ich dachte, das reicht mein Leben lang. Heute würde nicht mal ein Bild aus meiner Knipse draufpassen. Na gut, ich fotografiere auch im RAW-Format.

    Gefällt 2 Personen

    • Uwe K. Alexi schreibt:

      8″ habe ich nie erlebt. Ich bin an der Uni mit den 5 1/4″ eingestiegen, habe meine ersten Programme mit Fortran77 und Cobol geschrieben und wir saßen vor den Großrechnern und dachten, da könne nichts mehr Besseres nachkommen. Am besten waren die Nadeldrucker mit dem Endlospapier. Ist schon krass die Entwicklung …

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