Büchermarkt Eppstein mit Lesung

Morgen ist es soweit. Im Rahmen des Wochenmarktes Eppstein findet ein Büchermarkt statt, an dem wir unsere Werke ausstellen und mit Interessierten ins Gespräch kommen. Gerne signieren wir auch unsere Bücher und widmen sie persönlich.

Der Himmel sollte sich heute ausgeregnet haben, so daß wir morgen bestimmt glücklicher sind und trocken bleiben. Bitte alle die Daumen drücken!

Das Höchster Wochenblatt hat sich dankenswerterweise  unserer Veranstaltung angenommen und uns erlaubt, den folgenden Artikel zu teilen:

Zeitung Büchermarkt Eppstein

Wir lesen wie angekündigt im Devi-Zentrum von Claire Pfisterer in der Burgstraße 12 – eine garantiert entspannende Sache! Meine Lesung findet um 16:00 Uhr statt. Ich werde für ca. 20 Minuten aus Opfer & Täter lesen und dann, wie könnte es anders sein, meine Lieblingsfigur aus Niemand wird dich vermissen vorstellen. Pocke gehört einfach bei meinen Lesungen dazu! Aus Blut & Rache werde ich erst nach dem Erscheinen des Buches lesen – dies lief im Artikel etwas durcheinander.

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Impressionen von der Ernst-Ludwig-Buchmesse Bad Nauheim

Impressionen einer Buchmesse, die noch gar nicht stattgefunden hat? Wo gibt es denn so etwas? Natürlich hier auf meinem Blog:

Morgen, Sonntag, den 9.4.2017, findet die erste Buchmesse in Bad Nauheim statt. Ich freue mich sehr, dabei sein zu dürfen, denn ich liebe es, auf Buchmessen meine Bücher zu präsentieren, eine Lesung zu halten und mit Lesern und potentiellen Lesern interessante Gespräche zu führen. Schon heute habe ich meinen Messestand aufgebaut. So sieht er aus:

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Die Bad Nauheimer Buchmesse, die nach Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (25.11.1868 – 09.10.1937) benannt wurde, findet im historischen Sprudelhof im Kurpark Bad Nauheim statt. Allein schon wegen der historischen Gebäude und dem zu Sonntagsspaziergängen geradezu prädestinierten Kurpark lohnt sich morgen ein Besuch in Bad Nauheim. Das Wetter soll toll werden, wer kann da widerstehen?

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Die Buchmesse findet im Badehaus 7 des Sprudelhofes statt. Interessanterweise befindet sich dort auch das Standesamt. Wir freuen uns natürlich ganz besonders über literaturinteressierte Brautpaare!

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Um 13:30 Uhr lese ich aus Opfer & Täter im Lesesaal 2. Heute war er noch recht leer, dies wird morgen anders sein.

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Ich freue mich auf euch, bis morgen!

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Das letzte Einhorn

Endlich habe ich es gefunden. Lange habe ich gesucht. Kein Weg war mir zu weit. Auf viel Unverständnis bin ich gestoßen. Wie kann ein vermeintlich intelligenter Mensch heutzutage noch an Einhörner glauben? Einige meinten sogar, ich sei ein Spinner. Mir war das völlig egal, unbeirrt folgte ich meinem Weg, denn ich wusste schon als Kind: Es gibt sie, die Einhörner, und eines Tages würde ich beweisen, dass es sie gibt!

Auf meinen zahlreichen Reisen rund um Frankfurt und in Gedanken in weit entfernte Galaxien war meine Suche bislang nicht von Erfolg gekrönt. Umso mehr freut es mich, dass ich heute stolz behaupten kann, eines der letzten Geheimnisse dieser Welt gelüftet zu haben. Wahrscheinlich ist es das Letzte seiner Art! Behandelt es gut, falls ihr ihm begegnet.

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Gesichtet in der Nähe von Mombasa – das wohl letzte Einhorn dieser Welt!

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Frieden

Heute ist der Vierundzwanzigste, nicht ein Vierundzwanzigster, nein DER Vierundzwanzigste. Gerne erinnere ich mich an meine Kindertage, in denen dieser Tag etwas ganz Besonderes war. Er war für mich wichtiger als mein Geburtstag. Ja, Geschenke gab es an beiden Tagen und an meinem Geburtstag stand ich sicher mehr im Mittelpunkt als an Heiligabend und doch … der Vierundzwanzigste war etwas Besonderes und auch der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. Wir feierten zuerst in der engsten Familie, an den darauffolgenden Tagen auch mit weiteren Verwandten. Schön und aufregend war es immer.

Zwei Weihnachten blieben mir besonders in Erinnerung: Die eine – ich weiß nicht, wie alt ich war, vielleicht acht oder neun – als ich zum ersten Mal auf einem Klavier herumklimperte, damals in Wiesbaden bei Tante Jutta in einer schönen Altbauwohnung. Ich beschloss, an diesem Tage, begeistert wie ich war, Klavierspielen zu lernen. Ich habe es nie umgesetzt, wie viele andere Dinge, die ich mir in meinem Jugendträumen so ausgemalt hatte. Ich kann nicht einmal Noten lesen, geschweige denn irgendwelche sinnvollen Töne aus einem solchen Instrument hervorzaubern.  Die andere – ich glaube ich war elf – als ich eine Märklin Eisenbahn geschenkt bekam – natürlich vom Christkind, von wem sonst? Ich spielte bis tief in die Nacht und war nicht von ihr zu trennen.

Lange, lange ist es her und heute ist für mich der Zauber von Weihnachten stark verblasst. Ich habe meine Unschuld verloren, vielleicht auch meine Illussionen, ja sicher sogar, denn ich hatte damals welche. Wo sind sie nur hin? Was bleibt, ist eine ruhige Zeit, in der ich mir besonders viel Gedanken mache, in mich gehe, Kraft schöpfe und manchmal auch die eine oder andere wichtige Entscheidung treffe.

Gerade in so bewegten Zeiten wie heute kann man dazu neigen, zu verzeifeln oder sich von den überall aufkeimenden und teilweise wildblühenden Hasstiraden anstecken zu lassen. Doch Hass und Hetze verändern nie etwas zum Guten, sie sind zerstörerisch und säen weiteren Hass. Genau das, was wir nicht brauchen! Es gibt Dinge im Leben, die soll und darf man nicht vergessen, aber man muss damit leben lernen, sie auch mal abhaken können. Und lasst uns alle um ihn kämpfen: den Frieden. Nicht nur den in der Welt, den man selbst durch das unbedachte Teilen mancher Posts auf den sozialen Medien mitgefährdet, ohne dass man sich dessen vielleicht bewusst ist, sondern vor allem auch den eigenen. Jeder muss seinen eigenen Frieden finden! Denn dieser beeinflusst andere und wird in die Welt hinausgetragen. Jeder, der mies gelaunt am Morgen aufsteht, seinen ersten sozialen Kontakt an diesem Tag anpflaumt, anstatt fröhlich begrüsst, kann eine Welle lostreten. Stimulus und Response schaukeln sich hoch und boom, gibt es eine immer größer werdende Gruppe, die schlecht gelaunt ist. Und aus schlechter Laune entsteht nichts Gutes!

Du, ja du, der du das gerade liest und natürlich auch ich, wir, wir haben es alle selbst in der Hand. Gehen wir positiv durchs Leben, wird uns das Leben trotz Rückschläge und Schicksalsfügungen, die wir alle mal erleiden, auch selbst positiv begegnen. Das Echo ist freundlich, wenn wir freudlich in die Berge hineinrufen. Nein, es ist wahrlich nicht leicht. Wir alle stehen manchmal mit dem falschen Fuß auf oder irgendeine Laus, die da nicht hingehört, läuft uns über die Leber. Und doch haben wir es selbst in der Hand, uns von so etwas nicht herunterziehen zu lassen, in den Spiegel zu blicken und zu sagen: „Ich mag dich! Alles wird gut, ich werde mich mit all meinen Kräften bemühen, dass heute ein guter Tag wird und meinen Mitmenschen freundlich begegnen!“

Macht dich jemand dumm an und provoziert dich, hast auch du es in der Hand, wie du reagierst. Die Primitiven und Dummen schlagen sofort zu, die Klugen reagieren besonnen und versuchen, die Situation nicht eskalieren zu lassen. Hin und wieder sind sogar aus solchen Situationen große Freundschaften entstanden. Die Welt ist manchmal verrückt …

Ich wünsche euch allen, dass ihr jeden einzelnen Tag genießt, dass ihr die Kraft findet, positiv durchs Leben zu gehen, gute Freunde und einfach gute Menschen seid fernab jeglichen Hasses! Ich wünsche euch eine besinnliche Zeit, viel Zeit für euch selbst, aus der ihr neue Kraft gewinnt für dieses Leben. Das Leben ist so wunderbar, wenn wir es nur wollen und alle daran arbeiten! In dem Sinne frohe Weihnachten euch allen! Ob ihr es feiert oder nicht, ob euch diese Tage etwas bedeuten oder nicht, habt einfach ruhige und besinnliche Tage!

Es wird in nächster Zeit ruhiger um mich werden, denn ich ziehe mich bis Ende Februar zum Schreiben zurück. Ein paar Wochen Kenia werden mir und der Fertigstellung meines nächsten Thrillers Blut & Rache  gut tun. Ich wünsche euch einen wunderbaren friedvollen Start ins neue Jahr!

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Aschaffenburger Buchmesse 2016 im Schloss

Fast hätte ich es vergessen, einen Link zu Bildern von der diesjährigen Buchmesse im Aschaffenburger Schloss einzustellen. Mein Stand und auch ich sind recht oft dort vertreten. Es war eine tolle, erfolgreiche Messe, die leider nur alle zwei Jahre stattfindet. Ich hoffe, dass ich bis zum nächsten Mal die Zahl meiner Bücher, die ich dort ausstellen werde, auf fünf erhöht habe!

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Besuchervielfalt

Manchmal staune ich schon, wo ihr überall herkommt. Ja, natürlich der größte Teil eurer Seitenaufrufe kommt aus Schland und Österreich, doch dann wird es schon interessant. Ich habe zum Beispiel mehr Aufrufe aus den USA als aus der Schweiz und das trotz der Sprachbarriere. Nach der Schweiz folgt auf dem vierten Platz Russland dann Polen, Brasilien, Vereinigtes Königreich und Spanien, knapp vor Italien, Südafrika und Irland.

Über Besucher aus Länder wie Indien, Algerien, Bangladesch, Trinidad und Tobago, Costa Rica, Argentinien und Mexiko kann ich mich nur wundern, bin aber auch ein klein wenig stolz, von wo ich überall gelesen werde. Ich bin gespannt, welche grauen Länder durch Seitenaufrufe in Zukunft noch eingefärbt werden!

An dieser Stelle ein herzliches Danke an euch alle!

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Die dritte Buch Berlin – meine Erste

Letztes Wochenende war ich wieder mal in Berlin. Die Fahrt dorthin war eher durchwachsen: Regen, Stau, Stau und dann noch einmal Stau.

Berlin ist für mich eine der besonderen Städte, in denen ich mich, wenn ich dort bin, sofort heimisch fühle. So ging es mir schon als Kind, als ich das erste Mal meine Tante Sophie in Zehlendorf besuchte. Möge sie in Frieden ruhen.

Für die im Estrel stattfindende Buch Berlin nächtigten wir ebendort, einem für mich sehr besonderen Ort. 2008 verbrachte ich hier im größten Kongress- und Hotelkomplex Europas drei Tage, die ich niemals vergessen werde. Freud und Leid lagen hier so nahe beinander wie noch nie zuvor. Alles in meinem Leben wäre anders verlaufen, wenn der damals in der Lobby unterzeichnete und später bis tief in die Nacht gefeierte Vertrag nicht in letzter Sekunde geplatzt wäre.

Diesmal war alles anders – ich fuhr zu meiner ersten Buch Berlin. Schon Freitag Abend herrschte ein reges Treiben: Wir Aussteller bauten unsere Messestände auf:

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Irgendwann hatte ich meine Bücherstapel, die sich bereits auf der schönen Buchmesse im Aschaffenburger Schloss zwei Wochen zuvor bewährt hatten, mühsam aufgebaut und war auch mit dem Rest der Dekoration zufrieden. Gefällt euch der Stand?

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Die beiden Messetage vergingen wie im Flug, ich lernte viele interessante Menschen kennen, Besucher, Aussteller, Verleger, Autorenkollegen, Buchblogger und die beiden sehr engagierten Veranstalterinnen Steffi Bieber-Geske und Tatjana Schmischke, ohne die diese wunderbare Messe nie stattgefunden hätte.

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Kreuzberger Nächte sind lang … aber auch die am Kudamm und rundherum. Diese Stadt ist das Leben schlechthin und Ausgehen einfach wunderbar. Nachdem wir Freitag Abend bei weltverbessernden Gesprächen an der Hotelbar im Atrium versackt sind, sind wir Samstag Abend mit einer kleinen Runde ins Zentrum gefahren und irgendwann früh am Morgen in einem anderen Zustand wieder zurückgekommen. Details werden nicht verraten, aber es war sehr, sehr lustig. An viel Schlaf war nicht mehr zu denken. Also musste starker Kaffee und das üppige Frühstücksbuffet den zweiten Messetag retten. Alles hat gut funktioniert. Die anfänglich noch mitleidigen Blicke von anderen Standbetreibern am Morgen legten sich mit meiner zunehmenden Erholung. Eins ist sicher: Berlin, ich komme wieder!
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