Kurz vor der diesjährigen Buchmesse, beschreite ich mal einen anderen Weg. Während und direkt nach der FBM gibt es jedes Jahr eine Flut von Messeberichten, die man als nicht hauptberuflicher Messeberichtleser kaum verfolgen kann. Im Vorfeld auf die Buchmesse 2019 nutze ich meine Aufzeichnungen vom Vorjahr, um meine Vorfreude auf die Eröffnung der heiligen Hallen am 16. Oktober Ausdruck zu verleihen und gleichzeitig in schönen Erinnerungen zu schwelgen. Hier ist sie nun – die Nachlese meiner FBM 2018:

Es ist schwer zu beschreiben, aber jedes Jahr fühlt es sich ähnlich an: Schon Tage vor der FBM bin ich aufgeregt und freue mich wie Bolle, dass es endlich wieder soweit ist. Die größte Welt der Bücher und das zum Glück direkt hier vor unserer Haustür – einer der vielen Vorteile, im Rhein-Main-Gebiet zu wohnen.

Dieses Jahr war Georgien das Gastland und präsentierte einen prächtigen Pavillon, in dem ich unter anderem lernte, dass dieses Land der Geburtsort des Weines ist, wurden dort doch Werkzeuge zur Weinproduktion gefunden, die schon achttausend Jahre vor Christus datieren. Wer hätte das gedacht, Georgien, faszinierend!


Das Beitragsbild entstammt übrigens aus einer Show aus dem georgischen Pavillon. Ich finde das Gastlandprinzip eine tolle Einrichtung, so rücken immer wieder mal Länder in den Fokus, über die man kaum etwas weiß – jedenfalls geht es mir manchmal so.

Deutlich wärmer als im Jahr zuvor, war meine Stimmung schon am ersten Tag prächtig und blieb die ganzen fünf Tage auf diesem Niveau. Hier ein Bild von Mittwoch früh, als das Gelände noch leer war. Meine gute Laune wurde nur durch diverse Treffen und Veranstaltungen verändert aber immer nur weiter nach oben!

Einer meiner persönlichen Höhepunkte jedes Jahr ist es, Denis Scheck mit seiner Sendung druckfrisch live zu sehen. Später stellte Jonas Jonasson bei ihm seinen neuen Roman „Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten“ vor, den ich mir unbedingt besorgen muss, da mir „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand“ schon so gut gefallen hatte.

Womit ich allerdings nie gerechnet hätte, war, dass mir Denis Scheck kurze Zeit später in Halle 3.1. begegnen und bereitwillig ein Selfie mit mir machen würde, nachdem ich ihm bekundet hatte, ein Fan seiner Sendung zu sein, selbst wenn er meine Bücher wohl nie verreissen würde. Er konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen – sehr sympathisch, auch wenn seine beißende Kritik für manch einen Autor wohl kaum zu ertragen sein dürfte!

Schwer begeistert hat mich dieser wunderschöne Bücherbus, der aus dem österreichischen Liezen angereist war:

Julia Shaw am Stand der Süddeutschen stellte ihr Buch „Böse Die Psychologie unserer Abgründe“ vor. Direkt nach diesem Interview musste ich zum Hanser-Verlag gehen und mir ein Exemplar besorgen.
Als ich meinen Kopf drehte und zufällig Dunja Hayali neben mir stand, konnte ich auch nicht widerstehen, sie nach einem Selfie zu fragen. Dankeschön!
Frank Schätzing im Interview am Stand der Zeit. Interessant zuzuhören!
Als gebürtiger Mainzer konnte ich diese beiden Mainzelmännchen natürlich nicht ohne Bild davonkommen lassen. 🙂

Ich werde selbstverständlich auch dieses Jahr 2019 die FBM besuchen und freue mich, dem einen oder anderen von euch zu begegnen, wieder tolle Autoren und Neuveröffentlichungen kennenzulernen, zahlreichen Veranstaltungen beizuwohnen und ganz einfach meinem Buchhobby zu frönen!

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