Überwintern in Ghana (Teil 3) – Dixcove – Western Region


Über einen Spaziergang von rund zwei Kilometern erreicht man von Busua das Fischerstädtchen Dixcove. Wie zu meiner gesamten Ghanareise fällt es mir bei Dixcove schwer, ein abschließendes Urteil zu fällen. Einerseits ist Dixcove ein Ort, in dem das Meer in der Bucht derart verdreckt und stinkend ist, dass es einem als die Natur liebender Mensch regelrecht Schmerzen bereitet, auf der anderen Seite ist das auf einem Hügel der Stadt ab dem Jahre 1683 errichtete Fort Metal Cross, ein Unesco-Weltkulturerbe, mitsamt der neueren Anlagen dahinter derart schön, dass man ins Schwärmen gerät. Wie dem auch sei, ich bin froh, den Weg nach Dixcove gemacht und so einen interessanten Nachmittag verbracht zu haben.

Kaum zu glauben, dass in dieser Kloake im Hafen von Dixcove Kinder begeistert im Meer baden. Das Wasser ist dunkelbraun, an manchen Stellen sogar schwarz und stinkt bereits von weitem: k-IMG_20180104_121540

Geht man ein Stück weiter, sieht man auf einmal dieses hübsche Gebäude auf der kleinen Insel:

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Vermutlich genieße ich hier nur eine kurze Rast in der Sonne, so genau weiß ich das jedoch im Nachhinein nicht mehr:

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Fort Metal Cross, einst von den Briten erbaut, zwischendurch immer wieder mal heftig umkämpft, dann von den Briten aufgegeben und von Holländern besetzt, schließlich durch eine Vereinigung der Königreiche der Fanti und der Ahanta, zu denen die Bewohner Dixcoves gehören, erorbert, befand sich bis zum Ende der Kolonialzeit wieder für rund achtzig Jahre in britischer Hand:

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Kanonen außerhalb der Festung über der Stadt:

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Ich konnte nicht widerstehen und musste Baron Münchhausen mimen:

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Hinter dem Fort könnte man denken, in Griechenland zu sein:

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Eine Art Dorfgemeinschaftshaus oder Versammlungshalle befindet sich ebenfalls auf diesem Hügel mit toller Aussicht:
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Auf dem Rückweg traf ich noch auf diese Plastik fressenden Ziegen:
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Kinder, die mich beim Fotografieren sahen, kamen schnell herbeigelaufen und wollten ebenfalls fotografiert werden. Sie freuten sich ausgelassen, sich selbst auf den Bildern zu sehen.
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Die Fortsetzung in Form von Teil 4 folgt demnächst.

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