Meine erste kleine Onlinelesung


Lange ging ich mit dieser Idee schwanger, doch wie ist das bei allen guten Babys? Sie brauchen ihre Zeit zum Reifen. Anfänglich hatte ich es mit der Webcam meines Laptops versucht, doch das Resultat überzeugte mich nicht. Also hatte ich das Projekt erst mal aufs Eis gelegt. Nun mehr als ein Jahr später und vor allem ein paar Monate nach der Anschaffung meiner Nikon D7200 habe ich es noch einmal gewagt. Leider waren die Lichtverhältnisse nicht so gut, es ist immerhin wohl der gewittrigste Sommer hierzulande. Ständig hängen düstere Wolken am Himmel und entladen sich mit einem grollenden Poltern. Lauter Regen prasselt auf uns nieder in noch nie dagewesenen Mengen. Todesmutig wage ich mich an das Projekt (ok, ok, ich mache es im trockenen Esszimmer vor meiner Büchervorratswand), doch im Zimmer ist es so dunkel, als würde die Welt untergehen.

Kameraposition gefühlte hundert Mal geändert, Licht an, Licht aus, Beleuchtung von der Seite, von oben oder gar nicht, zoom rein, zoom raus, … Irgendwie dauert das alles furchtbar lange und doch macht es mir Spaß. Hätte ich nur gewusst, dass das Video zu drehen nur ein klitzekleiner Schritt ist … Die große Arbeit kam hinterher. Womit kann man ein Video schneiden? Mit dem Windows Movie Maker kam ich irgendwie nicht zurecht, habe mich zu blöd angestellt und es gibt einfach zu wenige Möglichkeiten in diesem Programm. Also entnervt aufgegeben und nach einer Alternative gesucht. Die habe ich schließlich in VideoPad gefunden. War trotzdem sehr schwer, mich damit zurechtzufinden.

Das Rauschen hat mich genervt und nervt mich immer noch (besonders am Anfang der Lesung). Zwischendurch war ich ganz stolz auf mich, denn als das Video fertig geschnitten war, habe ich es geschafft, die Tonspur von der Videospur zu trennen und separat abzuspeichern. Der große Durchbruch schien geschafft.

Nach einer guten Audiobearbeitungssoftware gesucht und Audacity gefunden. Konnte die Tonspur schön verbessern und freute mich schon wie ein Schnitzel. Doch mit der neuen verbesserten Tonspur machte nun VideoPad Probleme. Das Programm ließ mich die neue Tonspur nicht ins Video einbinden und teilte mir stattdessen mit, dass in der neuen Datei kein gültiger Videostream enthalten sei – hallo?! Ich habe doch den Audio- ganz bewusst vom Videostream getrennt und will nur den Audiostream austauschen. Verdammte Technik. Nach mehreren Versuchen habe ich schließlich aufgegeben. Das nächste Video wird hoffentlich etwas rauschärmer – ich kann nur dazulernen! Hat vielleicht jemand einen Tip?

Ich bin gespannt, was ihr zu meiner ersten Kurzlesung auf YouTube haltet, und freue mich sehr über euer Feedback!

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Über Uwe Alexi

Der Chaosschreiber: Wenn ich beginne, ein Buch zu schreiben, habe ich keinerlei Ahnung, was mich erwartet, wie es weitergeht, wo mich meine Fantasie hintragen wird. Ich schreibe chaotisch, so ist mein Leben. Ich liebe es!
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3 Antworten zu Meine erste kleine Onlinelesung

  1. simonsegur schreibt:

    “ … und – schlechtem Wetter.“ Das war gut gelesen 🙂
    Das Rauschen ist zwar störend, aber noch im Rahmen. Schön wäre es natürlich, wenn ab und an jemand an der Kamera den Zoom ein- und ausschalten könnte, um Dich für ein paar Augenblicke ein bisschen näher einzufangen. Deine Pocke-Stimme empfand ich als unfreiwillig komisch, weil doch ein wenig arg übertrieben.
    Ein schöner erster Online-Leseversuch!

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    • Uwe Alexi schreibt:

      Danke fürs Feedback!
      Das mit dem Zoom habe ich bei der Videobearbeitung auch gesucht. Ich dachte, das könnte man hinterher an einigen Stellen machen, doch habe ich leider bislang keine diesbezügliche Funktion gefunden.

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